Jede Menge toller Ideen
SMS: „Hey du, morgen um 11 Uhr im Lotterleben (Viktualienmarkt) zum Frühstück! Bis denne, Marleen“ SMS: „Gern
Lass uns das mit dem Jugendkirche-Artikel für den K3 verbinden, ja? Freu mich, Natalie“
Einen Tag später im Lotterleben:
„Mann, bin ich satt, quasi gut gestärkt um ans Werk zu gehen: Was ist dein erster Gedanke?“ – „Hm, mein italienisches Omelette hat mich grad an unsere Sand-Schipp-Aktion erinnert. Erinnerst du dich? Als der Traktor uns mehrere Tonnen Sand auf den Parkplatz gekippt hat, damit wir ein bisschen Strandfeeling für unseren Pool-Gottesdienst hatten. Ohweia, hatte ich einen Muskelkater!“ „Ohja, das war eine Plackerei. Wir brauchen dringend mehr starke Männer in unserem Team! Dafür fand ich den Abend echt gut, leckere Cocktails im Liegestuhl schlürfen und die ‚tapferen’ Jungs bei ihrer Wasserschlacht beobachten. Die Idee, Fürbitten auf die kleinen Entchen zu schreiben und schwimmen zu lassen, war echt gut! Ich hab meine noch. Schau mal aus dem Fenster, die Deko auf dem Blumenladenhäuschen! Das erinnert mich an unser Zelt bei der KJR-Aktion ‚Platz da’. Die zig Ballons, die wir mit Gas gefüllt haben um gute Wünsche gen Himmel steigen zu lassen. Wir hatten es uns wirklich gemütlich gemacht, oder?“ „Da gibt’s echt tolle Fotos auf unserer Homepage von dieser Aktion. Gregor als Märchenerzähler mit Mantel, Bart und Laterne – mitten auf dem Odeonsplatz. Grad weil das nicht direkt ‘ne kirchliche Aktion war, ist sie gut bei den Leuten angekommen. Wünsche und Sehnsüchte hat jeder…“ – „Stimmt! Allerdings muss ich gestehen, es war cool, dass wir dort pennen konnten, obwohl’s eigentlich eher Durchmachen war…“
„Brrr, mir wird langsam kalt! Ich glaub, ich gönn mir noch ‘ne heiße Schokolade Banane-Zimt, wie lecker!“ – *lach* „Du Frostbeule, ich nehm‘ dann die Mandelmilch, denn ‘ne Acai, wie wir auf Korbi, haben die bestimmt nicht. Unsere heiße Schoko ist echt legendär!“ „Hm, das ist inzwischen eine schöne Tradition geworden, unser Schokoladenverkauf auf der Jugendkorbinianswallfahrt in Freising. Aber du hast davon heuer ja nicht so viel mitbekommen, oder?“ „Och, ich hab‘ dafür mit ‘ner Menge Leuten gesprochen. Im nächsten Leben geh‘ ich zum Fernsehen und mach nur noch Reportagen. Das hat voll Spaß gemacht, den Leuten das Mikro unter die Nase zu halten und sie nach ihren Vorstellungen über das Paradies zu befragen. Die Ergebnisse fand ich echt super! Die Vorstellungen zum Thema ‚Paradies’ sind bei den meisten ziemlich klar gewesen. Und im Gottesdienst unter dem Motto Paradies sind unsere Filme doch echt gut angekommen. Ein Haufen Arbeit, aber hat sich gelohnt! Welche der Ecken, die wir dann im Kirchenraum gestaltet haben, hat dir am besten gefallen?“ – „Die Grüne! So viele Pflanzen und der Film ‚Unsere Erde’ – Natur ist für mich ein ganz wichtiger Faktor in meinem persönlichen Paradies auf Erden. In den Bergen oder am Meer fühl‘ ich mich wohl, da kann ich vom Alltag abschalten und mir mal Zeit für mich nehmen. Aber die Chillout-Ecke, der Gebetsraum und auch der Weg Christi waren interessante Impulse zum Paradies. Mei, mit unserer neu umgebauten Kirche haben wir schon echt viele Möglichkeiten. Wenn das dann mal endlich alle Jugendlichen der Stadt gecheckt haben, rennen die uns die Bude ein und es gibt einen Eventgottesdienst nach dem anderen… J“ – „Ob ich das noch erlebe…? *g*
Der Neubeginn der Münchner Jugend
„Irgendwie müssen wir mehr Werbung machen, mehr ‚rumspamen’ oder so was Ähnliches machen wie bei der Osterkerze im Hofgarten…“ – „Da haben wir Ideen für unsere Juki-Osterkerze zum Thema ‚Neubeginn’ gesucht und letztlich junge Leute angesprochen, die gerade die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genossen haben. Störche, Abitur, Führerschein, eine neue Beziehung, den Schlüssel zur ersten eigenen Wohnung – DER Neubeginn der Münchner Jugend!“ „Ist schon lustig, wenn wir so zurückblicken, dann erinnern wir uns hauptsächlich an Aktionen außerhalb unserer Kirche, dabei ist ja eigentlich jeden Sonntagabend Gottesdienst IN unserer Kirche.“ – „Aber sie war ja auch fast eineinhalb Jahre zu, deswegen waren wir doch ‚on tour’ und eben nicht IN der Kirche selbst…“ – „Ja stimmt. Aber diese Zeit hatte was Spannendes. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass ich als ‚kleine Ehrenamtliche’ mal mit ‘nem Architekten diskutieren würde, wie so eine JUGENDkirche auszusehen hat. Die Traversen mit der ganzen Lichttechnik, der bewegliche Altar, die bunten Stühle und nicht zuletzt der Hochaltar, der als Beamer-Projektionsfläche genutzt wird – da ist schon viel auf unserem Mist gewachsen. Für das Architekturbüro und das Baureferat war das sicher nicht so einfach, auf unsere kuriosen Ideen eingehen zu müssen J“ – „Ohwei, aber mal ehrlich, das war teilweise aber auch ein ganz schöner Kampf! Aber lassen wir das J Machst du nächstes Jahr eigentlich wieder mit bei der Aktion ‚Weiße Rose’? Ich finde es voll wichtig, mit den jungen Leuten nicht nur Geschichte zu besprechen, Zahlen und Fakten rund um den 2. Weltkrieg, sondern eben zu schauen, was uns das heute sagt. Toleranz, Menschenwürde, Gerechtigkeit…“ –
„Ne, da bin ich leider nicht da. Ab und an muss ich wohl oder übel meinem Studium den Vortritt lassen…“ – „Schade, dann musst du dir aber den Tag für die 24-Stunden-Kirche freihalten. Moritz und ich planen einen ganzen Tag in der Kirche zu gestalten, sprich gemeinsam zu essen, Filme zu schauen und abends ‘ne ‚Party in heaven’ zu schmeißen. Freu mich drauf, die Kirche zu rocken! Wofür haben wir denn die ganze Lichttechnik und so? Also her mit den Ideen! - info@jugendkirche-muenchen.de “ – „Aber langsam kann ich nimmer sitzen *g* Meinst du, das reicht so für ‘nen Artikel? Haben wir vielleicht sogar ein paar von EUCH motiviert, mal vorbeizuschauen?
Achja, apropos www.jugendkirche-muenchen.de
Wir freuen uns auf Euch!“ – „Mit und ohne Ideen, einfach kommen und ausprobieren!“
Marleen Eckes und Natalie Hauenstein für die Jugendkirche München,1/11 des kjr München Stadt K3