16. Mai.
Es wurde Morgen und es wurde Abend – Anreise
endlich, denn dass hieß, es ging mit meiner Familie im Wohnmobil nach Mannheim zum Katholikentag. Doch der erste Schutzheilige der Autofahrer ließ uns ab Stuttgart im Stich. Stau bis fast vor Mannheim und das hieß, der Eröffnungsabend war vorbei als wir endlich ankamen.
Es wurde Nacht und es wurde Morgen – zweiter Tag
17. Mai.
Nachdem wir bei unserem Gastgeber in Ludwigshafen Quartier bezogen hatten, machten wir uns mit Bus und Straßenbahn auf nach Mannheim. Unser Ziel war das Schloss, wo der große Eröffnungsgottesdienst unter dem Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ stattfand. Einen Zeitlichen neuen Aufbruch gab es auf jeden Fall, denn als wir mal wieder etwas verspätet am Schloss ankamen, war die Predigt schon in vollem Gange und am Ende vom Gottesdienst teilten die Kommunionhelfer mit ihren roten Schirmen noch die Kommunion aus, als der Schlusssegen erteilt wurde und die ersten schon gehen. Wir sind dann zur Jugendkirche Samuel gegangen. Diese wurde heute mit einem Gottesdienst eingeweiht. Sehr gefallen hat mir, das es einen Logowettbewerb gegeben hat und das jemand ein „Mottolied“ für die Jugendkirche geschrieben hat. Anschließend sind wir ins Jugendzentrum gegangen wo ich am Stand der Kolpingjugend die ersten Leute treffe, die ich kenne: Rudi. Hier verbrachten wir den Nachmittag.
Am Abend nach einem guten Mahl, sind wir dann noch auf ein Konzert der Gruppe Habakuk aus Frankfurt gegangen. Die wären was für unseren Sommernachtstraum.

Es wurde Nacht und es wurde Morgen – dritter Tag
18. Mai.
Dieser Tag stand für meine Geschwister und mich ganz im Zeichen des Jugendzentrums. In der Straßenbahn haben wir uns den Tagesplan überlegt und sind dann ohne Eltern losgezogen. Die wollten wir erst am Abend wiedertreffen.
Als wir Kinder am Jugendzentrum ankamen sind wir erstmals zum Kolpingstand gegangen, wo wir Rudi getroffen haben. Ich hatte noch ein bisschen Zeit, weil ich erst um 11 Uhr ein Programm besuchen wollte. Der Programmpunkt war von einem Menschen die ein Jahr in Indonesien gelebt hat und hat dann über ihr Leben in Indonesien erzählt. Es war sehr Interessant, wie die Kultur und Arbeit in Indonesien ist.
Schon zogen die ersten grauen Wolken über Mannheim, als wir unsere Eltern am Unterer Luisen Park wiedertreffen. Denn hier fand der Höhepunkt des Katholikentages an. Das Konzert der „Wise Gyse“, einer Acapella Band aus Köln. Das fanden nicht nur wir sondern auch 30.000 andere Besucher. Da für diesen Katholikentag 60.000 Menschen angemeldet waren, war nun die Hälfte hier. Das Konzert und die neuen Lieder der Wise Gyse waren super und auch der leichte Regen tat der Stimmung nicht schaden.
Es wurde Nacht und es wurde Morgen – vierter Tag
19. Mai.
Wieder reißt uns der blöde Wecker aus dem Schlaf. Wieder haben wir in der Straßenbahn den Tagesablauf besprochen was heute so für Programme für uns Kinder und für die Erwachsene stattfinden. Nachdem wir die Programme besprochen haben sind wir Kinder zum Jugendzentrum gegangen, wo für uns die Programme stattfinden. Ich war bei einem Programmpunkt über Medien. Es war nicht so spannend, weil nur über ein Wettbewerb gesprochen wurde. Anschließend waren wir Kinder wieder beim Kolpingstand wo wir uns den ganzen Nachmittag aufhielten. Am Nachmittag sind mein Bruder und ich zu einer Rally gegangen. Sie hat Spaß gemacht. Danach sind wir zum Jugendzentrum zurück gegangen und haben Sumo ringen gespielt. War ganz lustig. Am Abend haben wir uns wieder getroffen und wollten eigentlich auf den Multikulturellen Abschlussabend gehen, aber dieser ist leider sprichwörtlich ins Wasser gefallen.
Es wurde Nacht und es wurde Morgen – Abreise
20.Mai
Am nächsten Morgen durften wir endlich ausschlafen. Nach dem Frühstück haben wir zusammengepackt und sind losgefahren. Auf der Rückreise nach Vierkirchen haben wir das Radio angemacht und haben den Schlussgottesdienst live im Radio gehört. Der war einigermaßen in Ordnung.
Ich fand den Katholikentag in Informativ und spannend und freue mich schon auf den Katholikentag 2014 in Regensburg – fast ein Heimspiel.
Philipp Steinbach